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  • Städtefreundschaft Frankfurt – Kobanê e.V. c/o Club Voltaire Kleine Hochstraße 5 60313 Frankfurt am Main
  • Spendenkonto: Frankfurter Volksbank IBAN DE66 5019 0000 6200 9082 42
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Bericht auf t-online: Vergessenes Kobane

Im Herbst und Winter 2014 bewegte das Schicksal von Kobane die Welt. Damals drangen Terroristen des so genannten Islamischen Staates in die Stadt an der syrisch-türkischen Grenze ein, in der vor dem Krieg rund 55.000 Menschen lebten. Die Verteidiger leisteten erbitterten Widerstand und Kobane wurde zum Symbol für den Kampf gegen den IS. In blutigen Häuserkämpfen wendeten kurdische Milizen – unterstützt von Kampfjets der Anti-IS-Koalition – schließlich das Blatt und trieben die Dschihadisten aus der Stadt.

Bald fünf Jahre sind die dramatischen Ereignisse nun her. Seither ist es still geworden um Kobane. Die Stadt ist befriedet, doch für die heute etwa 40.000 Einwohner ist der Krieg nie vorbei gewesen. Die Türkei, die die Kurden als Feinde und Terroristen betrachtet, ist im benachbarten Afrin einmarschiert. Staatschef Recep Tayyip Erdogan hält die Kurdengebiete in Nordsyrien mit seinen Kriegsdrohungen in einem Dauerzustand der Angst.

Internationale Hilfe erhält Kobane praktisch kaum, obwohl es an so vielem fehlt: An Medikamenten, an Lebensmitteln, an Kapazitäten zur Behandlung von Krankheiten. Wenige Ausnahmen bilden Initiativen wie die von Gerhard Trabert, Arzt und Sozialarbeiter aus Mainz. Er engagiert sich seit einigen Jahren in Kobane. In dieser Woche war Trabert vor Ort. t-online.de erreichte ihn am Telefon.

Interview mit Gerhard Trabert auf t-online und Video